In der Kleinen Galerie des Kulturforums Schleswig-Holstein-Haus ist ab dem 3. Advent (15. Dezember) die Ausstellung des Malers Johannes Helm mit dem Titel „Das Glück zu malen“ zu sehen. Eröffnet wird die Schau an diesem Tag feierlich um 15.00 Uhr von der Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit Martina Trauth im Beisein des Künstlers und seiner Ehefrau, der Schriftstellerin Helga Schubert. Mit rund 50 Bildern zeigt die Ausstellung einen eindrucksvollen Querschnitt des Schaffens dieses besonderen Malers, der als Psychologie-Professor und Autodidakt beinahe zufällig zur Malerei kam und dessen Bilder zunächst von den befreundeten Künstlern und Schriftstellern der Künstlerkolonie Drispeth besonders beachtet und geschätzt wurden. Später war Helms „Galerie im Garten“ in Neu Meteln weithin bekannt. Über 130 Mal luden der Maler und seine Ehefrau Gäste hier zum monatlichen „Bilderwechsel“.
Die Bilder von Johannes Helm nehmen Motive der mecklenburgischen Landschaft, des Jahreslaufs und Begebenheiten des Dorf- und des Stadtlebens auf. Manche Motive grenzen sogar an das Phantastische. In der Tradition der Naiven Malerei lassen die Gemälde eine ganz eigene, humorvolle, oft melancholische Welt sichtbar werden. Auch in Gedichten und Texten, die seit 1976 entstanden, reflektiert Johannes Helm die erfahrbare Welt mit seinem besonderen inneren Blick und seinem Versmaß.
Zur Eröffnung der Ausstellung im Kulturforum wird Helga Schubert eigene Texte aus Ihren Veröffentlichungen, vor allem aus ihrem neuen Buch „Der heutige Tag. Ein Stundenbuch der Liebe“, lesen. In ihnen erzählt sie vom Malen ihres Mannes und vom Leben mit ihm, dem Maler, früher und heute. Der Cellist Tobija Harders spielt Stücke von J. S. Bach. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei.
Die Ausstellung ist bis zum 9. Februar im Kulturforum zu sehen. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Am 9. und 14. Januar führt die Leiterin des Kulturforums Dörte Ahrens jeweils um 16 Uhr durch die Ausstellung.