Inzwischen haben auch in der Landeshauptstadt Schwerin die Hausärzte die Testung von Corona-Verdachtsfällen übernommen. Doch bis diese Umstellung möglich war, konnte das Schweriner Abstrichzentrum als zentrale Testeinrichtung der Landeshauptstadt den gesamten Juni nur durch die Unterstützung der Johanniter-Unfall-Hilfe weiter betrieben werden. „Wir danken den Johannitern herzlich für diese großartige Hilfe. Ohne die Unterstützung der Johanniter hätten wir diese zentrale Testeinrichtung bereits Ende Mai schließen müssen. Unser Dank gilt natürlich auch der Helios-Klinik, die uns in der Anfangsphase geholfen hat, das Schweriner Abstrichzentrum schnell in Gang zu bringen“, sagt Hygiene-Fachärztin Gerit Hübner, die Leiterin der Abteilung Infektionsschutz im Gesundheitsamt Schwerin ist.
Im gesamten Monat Juni war das Johanniter-Team im Testzentrum in der Werderstraße werktags im Einsatz und nahm insgesamt 338 Corona-Tests vor. „Damit sich das Virus nicht erneut ausbreitet müssen wir alle an einem Strang ziehen. Wir sind im Alltag für die Menschen da und erst recht in Extremsituationen, wie der derzeitigen Corona-Pandemie“, betont Dominic Fricke, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Aufgrund der erfreulich niedrigen Covid-19-Fallzahlen und auf Anweisung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde das Schweriner Abstrichzentrum Ende Juni geschlossen. Zurzeit erfolgt die Testung durch die Hausärzte.