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Einsatzkräfte waren im vergangenen Jahr 14.792 Mal im Einsatz
Zahlen und Fakten der Feuerwehr ab sofort im Internet
Aktuelles rund um die Schweriner Feuerwehr ist ab sofort unter www.schwerin.de – den städtischen Internetseiten zu finden.
„Ob nun Fahrzeugtechnik, das Einsatzgeschehen oder wichtige Informationen zur neuen gemeinsamen Leitstelle mit den Landkreisen Ludwigslust, Nordwestmecklenburg, Parchim und der Hansestadt Wismar – ein Klick in das weltweite Netz der Informationen lohnt sich auf jeden Fall“, zeigt sich der für die Feuerwehr zuständige Dezernent Wolfgang Schmülling erfreut.
Aber auch die Notrufnummern des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Kassenärztlichen Notdienstes können abgerufen werden. Außerdem sind die Nummern des Apothekennotdienstes und die Störungsannahme der Stadtwerke aufgeführt.
Für alle, die sehen wollen, wie vielfältig das Aufgabenspektrum der Berufsfeuerwehr ist und zu welchen Einsätzen die Kameraden ausrücken, stehen die Jahresberichte online zur Verfügung. So ist zu erfahren, dass im vergangenen Jahr die Schweriner Feuerwehr 14.792 Mal im Einsatz war. Das sind 405 Einsätze weniger als noch im Jahr 2004. „Der Rückgang der Einsätze resultiert insbesondere aus weniger Brandeinsätzen sowie dem effektiveren Disponieren der Krankentransporteinsätze durch die gemeinsame Leitstelle“, erklärt der Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienst Jürgen Rogmann, „in der Notfallrettung sind die Einsätze leicht gestiegen gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der betreuungspflichtigen Krankentransporte sank allerdings von 5.758 auf 4.939, was 14 Prozent minus bedeuten.“
Weiterhin ansteigend ist die Zahl der Einsätze für Hilfeleistungen. Zu den Hilfeleistungen zählt neben der Unfallhilfe auch das Aufnehmen und Beseitigen von Öl, ausgelaufenen Kraftstoffen und anderen Chemikalien, die Tierrettung oder das Befreien von Menschen aus Notlagen.
Die Schweriner Feuerwehr musste 1.394 Mal ausrücken. 117 Mal mehr als noch im Vorjahr. „Der Trend zu weniger Brandeinsätzen hin zu technischen Hilfeleistungen hält an. Die Entwicklung geht seit Jahren dahin, mehr zu bergen und zu retten, statt zu löschen“, schätzt Dezernent Wolfgang Schmülling ein. Die Zahl der Brände sank im Vorjahr um 67 auf 268.
Der Rückgang der Brände ist unter anderem damit zu begründen, dass immer mehr Häuser eine moderne Heizungs- und Elektroanlage besitzen und auch insgesamt die Anzahl der Wohnungen rückläufig ist. Auch nutzen immer mehr Wohnungseigentümer und Mieter Rauchmelder. Damit ist eine frühzeitige Branderkennung möglich, was Schäden vermindert und Leben retten kann.
Seit Anfang Januar ist mit Parchim der letzte Landkreis in Westmecklenburg in die Leitstelle integriert. Ob nun die 112 aus Grabow, Pinnow oder Boizenburg oder Wismar gewählt wird, der Notruf landet automatisch bei den der Schweriner Leitstellenmitarbeitern. Die Männer und Frauen koordinieren für den gesamten Westmecklenburger Raum die Einsätze. Wolfgang Schmülling: „Die Bürger sind die Nutznießer der Zusammenlegung. Damit erreichen wir einen Qualitätsgewinn rund um die Uhr.“
Erschienen am 26.01.2006
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